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Studienfahrt nach Berlin

Berlinfahrt der 9.Klassen vom 8-10.2.16   von Paulin Junghanns und Annekathrin Wegner

1.Tag

Am Montag den 8.2.16 gegen 8.00 Uhr starteten wir die Klassenstufen 9, in Richtung Berlin in Begleitung von unserm Busfahrer (welcher uns die drei Tage in Berlin chauffierte) Frau Lottermooser, Herr Strützel, Herr Schröter, Herr Petz und Frau Klaubert (der Referentin von Frank Tempel, welcher uns die Fahrt ermöglichte, da jeder Bundestagsabgeordnete eine bestimmte Zahl an Leuten pro Jahr in den Bundestag einladen darf. ). Einen kurzen Stopp machten wir in Könnern und waren froh gegen Mittag Berlin erreicht zu haben. Unser erster Programmpunkt war das Mittagessen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es  vom Restaurant zum Reichstagsgebäude, gegenüber,  zuerst durch die Sicherheitskontrolle und dann in den Plenarsaal, wo wir uns einen recht spannenden und lustigen Vortrag , in welchem auch unser Wissen aus Sozi gefragt war, über den Aufbau des Bundestags sowie über die Arbeitsabläufe dort, anhörten. Wer wollte konnte sich noch ein Grundgesetz  oder andere informative Sachen mitnehmen. Später gingen wir in einen Sitzungsraum, wo wir mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Tempel (Die Linke) zu einem Gesprächstermin verabredet waren. Er  erzählte uns  etwas über seinen Beruf, seine Aufgaben und sein Leben und  wir konnten noch Fragen stellen. Danach machten wir uns auf Richtung Reichstagskuppel, wo eine Fotografin auf uns wartete und wir ein Gruppenbild machten und dann in kleinen Gruppen die Kuppel ansehen durften. Wer dies geschafft hatte konnte den Bundestag verlassen um sich draußen noch etwas umzusehen, musste jedoch wieder pünktlich am Treffpunkt Brandenburger Tor sein, damit wir dann gemeinsam mit dem Bus zum Hotel fahren konnten. Im Hotel hieß es zunächst Check-in. Nachdem wir alle unsere Doppelzimmer gefunden hatten,  gingen wir mal wieder zum Essen. Nachdem Abendbrot hatte jeder Gelegenheit bis 21.30Uhr sich Berlin anzuschauen. Dann sollte geschlafen werden um fit für Tag 2 zu sein.

2.Tag

Unser Dienstag begann morgens um neun Uhr, nachdem Frühstück, mit einer Stadtrundfahrt. Uns wurden viele Einblicke von Berlin eröffnet, viel rund um Politik und Geschichte erzählt und allgemein waren diese Stunden äußerst informativ. Anschließen gab es dann Mittag und später besuchten wir eine dreiteilige Ausstellung, welche wir uns getrennt in drei Gruppen ansahen, jedoch bekam jeder alles zusehen. Diese bestand aus einer Dokumentation über das Leben der Anne Frank, welche ein Tagebuch über ihre Verfolgung als Jüdin im Deutschland des 20ten Jahrhunderts schrieb. Der zweite Teil bestand aus einem Vortrag über Otto Weidts Blindenwerkstatt. Dieser hatte im Nazideutschland viele Juden vor der Todesstrafe geschützt, indem er sie für sich beschäftigte. Im dritten Teil machten wir einen Stadtspaziergang unter Betrachtung der Judenverfolgung. Wir sahen viele Steine zum Gedenken an die Verfolgten, einen jüdischen Friedhof und eine jüdische Schule. Um 17 Uhr gab es dann das langersehnte Abendessen in einem schicken Restaurant und anschließend noch Zeit zur freien Gestaltung, welche die meisten zum Shoppen und Souvenirs kaufen nutzten, viele fuhren mit der U-Bahn zum Alexanderplatz, jedoch mussten wir auch heute wieder 21.30Uhr im Hotel sein.

 

3.Tag

Als wir Mittwochmorgen, nachdem wir ca. eine halbe Stunde länger als am Vortag schlafen konnten, mehr oder weniger ausgeruht aufwachten und uns fertig machten für unseren letzten Tag der Reise, ging es sogleich auch schon wieder zum Frühstück. Als wir uns alle Gestärkt hatten, hieß es zum letzten Mal aufs Zimmer und unsere sieben  Sachen zusammenzupacken, anschließend checkten wir aus, luden unsre Koffer in den Bus, jedoch sollte das noch nicht das Ende unserer Reise sein. Denn nun fuhren wir Richtung Potsdamer Platz um dort das im Sonycenter beheimate Museum für Film und Fernsehen zu besuchen, es war etwas schwer, das Museum richtiger Reihenfolge anzusehen aber der Inhalt war sehr anschaulich und spannend gemacht. Auch jetzt hatten wir noch etwas Pause um uns in der Gegend umzuschauen. Dann trafen wir uns wieder um beim Australier zum Essen. Nun stiegen wir in den Bus zum Deutschen Dom zu fahren. Bevor wir dort eine Ausstellung besuchten, ging der Großteil von uns noch in eine Schokoladenmanufaktur. Wenig später absolvierten  gingen wir dann alle gemeinsam den letzten Programmpunkt  die Ausstellung  „Wege-Irrwege-Umwege“, wo wir zunächst einen kleinen Vortrag im nachgebauten Plenarsaal anhörten, welche dem im richtigen Plenarsaal sehr ähnelte. Dann wurden wir in zwei Gruppen getrennt, um uns minimalste Stücke der Ausstellung anzusehen und uns drüber einen Vortrag anzuhören. Spannender wäre es gewesen, wenn wir uns die Ausstellung selbst hätten anschauen dürfen. Als wir dies geschafft hatten, ging es zum Bus, wo auf unseren Sitzen Lunchpakete verteilt lagen. Schließlich wir wieder nach Schmölln, auch dieses Mal mit Zwischen Stopp in Könnern.

Im Großen und Ganzen war es eine gelungene Fahrt.  

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