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Studienfahrt Latein

Ad fontes – Studienfahrt Latein

 

Vom 07. bis 13.09.13 hieß es für die Lateinschüler der Klassenstufe 10 wieder, sich auf die Spuren der Antike nach Italien zu begeben. Zusammen mit Schülern des Osterlandgymnasiums nahmen wir die lange Busfahrt auf uns, um bei Tagesanbruch des folgenden Tages Rom zu erreichen.

 

Roma, lux orbis terrarum atque arx omnium gentium

 

In der Roma aeterna, der ewigen Stadt, besuchten wir den Petersdom, von dessen Kuppel wir nicht nur den phantastischen Ausblick auf den Petersplatz genossen, sondern auch schon die anderen Stationen unserer Stadterkundung ausfindig zu machen suchten: An der Engelsburg, der Piazza Navona, dem Pantheon, der Spanischen Treppe, dem Trevi-Brunnen, dem Forum Romanum, dem Colosseum spürten wir den Atem der Geschichte und erinnerten uns der Vorträge, die wir in Vorbereitung der Studienfahrt erarbeitet hatten.

Schließlich stand uns am Nachmittag noch eine weitere dreistündige Fahrt mit dem Bus bevor, die uns dann an den Golf von Neapel bringen sollte.

 

 

Hic est pampineis viridis modo Vesbius umbris,          Dies ist der Vesuv, noch eben unter den grünen Schatten der Weinranken,

   presserat hic madidos nobilis uva lacus:                         hier hatte die edle Traube die feuchten Bottiche beschwert:
haec iuga quam Nysae colles plus Bacchus amavit;   
diese Bergrücken liebte Bacchus mehr als die Hügel von Nysa;
   hoc nuper Satyri monte dedere choros;                            
an diesem Berg gaben neulich erst die Satyrn den Reigen;
haec Veneris sedes, Lacedaemone gratior illi;                                
dies war der Wohnsitz der Venus, ihr angenehmer als Sparta;

   hic locus Herculeo nomine clarus erat.                             diese Gegend war berühmt durch den Namen des Herkules.

...                                         (Martial, Epigramme 4,44)

 

 

Auf der Halbinsel Sorrent fanden wir Quartier. Von hier starteten wir zur Kraterwanderung auf den Vesuv und erfuhren mancherlei über die geologischen Besonderheiten der Region. In Pompeji, das durch den Ausbruch jenes Vulkans, dessen Gipfel wir am Vormittag erklommen hatten, im Jahr 79 u.Z. unter einer meterhohen Schicht aus Asche und Lapilli verschüttet worden war, wurde dann das Leben einer antiken Stadt wieder lebendig: Häuser, Straßen, Brunnen, Thermen, Marktplätze, Theater hinterließen bei uns den Eindruck, als seien die Bewohner dieser Stadt nur eben kurz einmal ausgegangen und kehrten jederzeit wieder.

 

 

Non est viri timere sudorem

 

Capri hatte einst Kaiser Augustus von den Einwohnern Neapels eingetauscht, sein Nachfoger Tiberius sie sogar für einige Jahre (26-37 u.Z.) zum Zentrum eines Weltreichs gemacht. Noch heute zeugen die imposanten Ruinen der Villa Iovis von der einstigen Residenz. Den Monte Solaro, den höchsten Punkt der Insel, erklommen die einen zu Fuß, die anderen nutzten den Sessellift. Allen aber bot sich von dort der atemberaubende Ausblick über die gesamte Insel und die vorgelagerte Küste. Etwas von der Faszination, die diese Gegend einst auf die römische Oberschicht ausgeübt hatte, konnten wir immer wieder spüren. Das Schwimmen im Mittelmeer mit Blick auf den Vesuv gab uns nach dem anstrengenden Abstieg neue Kräfte.

 

 

Homo sum - humani nil a me alienum puto

 

Die Minikreuzfahrt entlang der Amalfi-Küste legte vor Capri einen Ankerstopp ein, den die meisten von uns nutzten, in das klare Wasser vor den Felsen und Grotten Capris zu springen. Anschließend ließ uns die Fahrt, die uns auf Odysseus' Spuren an den Felsen der Sirenen vorbei zur ältesten Seerepublik Italiens führte, genügend Zeit, am Sonnendeck die vielen neuen Eindrücke zu ordnen. Schließlich stand uns ja am nächsten Tag die anstrengende Busfahrt nach Hause bevor.

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