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Mo Asumang zu Gast in Schmölln

Am Freitag, den 09. Juni 2017, hatte unsere Klassenstufe 10 die Ehre, den Kampf gegen Rassismus von Mo Asumang kennenzulernen und zu diskutieren wie man mit Rassisten umgehen sollte. Diese Veranstaltung wurde durch den Kreisjugendring Altenburg e.V. ermöglicht. Im Sparkassensaal Schmölln erzählte Sie uns von ihren Beweggründen sich mit Rassisten auseinanderzusetzen. Am Anfang stand eine Morddrohung durch den Sänger Lars Burmeister, von der Band Whity Aryan Rebels, der in einem Songtext  dazu aufrief, Mo Asumang zu erschießen.

Ihre ersten Empfindungen waren geprägt von Angst. Um diese Angst zu besiegen, suchte Sie gezielt die Konfrontation mit Personen rassistischer Einstellung. Ein wichtiger Begriff der in diesem Zusammenhang immer wieder fiel, ist der des Ariers. In einem Filmdokument begab Sie sich auf Spurensuche. Sie mündete in eine Reise zum Ursprung des Begriffs „arisch“. Der Begriff selber wurde durch den Grafen Gobineau geprägt, der ihn für den weißen Nordeuropäer reservierte, was allerdings nichts mit seiner ursprünglichen Bedeutung zu tun hat. Ursprünglich wird der Begriff für eine Volksgruppe im Irak verwendet, die denkbar weit vom Ideal des blonden, blauäugigen Nordeuropäer entfernt ist.

Für Mo Asumang ergaben sich aus der Spurensuche mehrere Schlussfolgerungen. Es nütze nichts mit Rassisten zu argumentieren, man müsse viel mehr den Menschen hinter den Parolen wahrnehmen und diesen in Nächstenliebe begegnen. Denn nur so können demokratische Umgangsformen in der Gesellschaft aufrecht erhalten werden. In diesem Zusammenhang regte Mo Asumang dazu an, sich am Projekt „Schule ohne Rassismus“ zu beteiligen und sich aktiv gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einzusetzen.

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