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„Heiße Eisen“ – Theater im Klassenzimmer

Zwei Schauspieler, eine Bühne – zunächst denkt man dabei an ein Theater mit schwerem, rotem Samtvorhang und gut gepolsterten Sitzen für die Zuschauer. Dass ein Theater genauso gut in einem Klassenzimmer lebendig und erlebbar werden kann, bewiesen den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse am 19.04.2018 die Schauspieler Thomas Zinke und Thorsten Dara mit dem Stück „Heiße Eisen“ der Theaterfabrik Gera.

Dabei standen sich die Darsteller in der Aula unseres Gymnasiums als Hans-Jörg Sparwasser und Karl Jürgens zunächst nicht sonderlich gewogen gegenüber. Sparwasser und Jürgens sollen ein Theaterstück vor unserem Publikum aufführen, in dem es um einen Soldaten und sein Gewissen geht. Dies funktioniert allerdings nicht und schon bald sehen sich die beiden in einer Streitsituation zwischen den Typen von Menschen, für die sie jeweils stehen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden hierbei mitgenommen in eine Welt der klassischen Literatur, philosophischer Debatten bis hin zu aktuellen, gesellschaftlichen Kontroversen.

In der anschließenden Gesprächsrunde griffen der Theaterpädagoge Peter Przetak und die Schauspieler die wichtigsten Themen des Stückes auf und stellten sie den Jugendlichen zur Diskussion: Wie bewerte ich andere und mich selbst? Wie kann ich mir in der Facebook-WhatsApp-Generation treu bleiben? Wie kann ich mit der Angst umgehen, nicht dazuzugehören?

Viel zu schnell war die Zeit für die Diskussion dieser wichtigen Fragen vorüber. Und so endetet ein spannender Theatervormittag mit einem Appell Herrn Przetaks an uns selbst und unsere Gesellschaft: Sei individuell, hab eine eigene Meinung und lebe sie!

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