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MIGRATION HOFFNUNG GEWALT

in der fremde

MIGRATION

HOFFNUNG

GEWALT

Eine Ausstellung des Kurses Gesellschaftswissenschaften am Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln 2016

Als im Jahr 2015 Menschen auf der Flucht vor menschenverachtenden Regimen und Terrorgruppen, vor Hunger, Armut, Krieg und Perspektivlosigkeit in bislang ungeahntem Ausmaß die Grenzen nach Europa überquerten, drang ein lange Zeit verdrängtes Problem ins Bewusstsein der Europäer: Wie Umgehen mit dem legitimen Anspruch der Menschen auf ein Leben in Frieden, in Freiheit und Sicherheit? Und welche Verantwortung tragen die in relativem Wohlstand lebenden westlichen Industrienationen gegenüber den zerfallenden Staatsgebilden Afrikas?

Dass Migration, historisch gesehen, ein allgemein menschliches Phänomen darstellt, wurde in der Debatte um Flüchtlingszahlen und Obergrenzen oft übersehen. Flüchtlinge, Durch- und Auswanderer sowie Einwanderer vom Dreißigjährigen Krieg bis heute: Deutschland hat eine bewegte Migrationsgeschichte.

Über ein Jahr erarbeiteten die Schüler des Kurses Gesellschaftswissenschaften eine Ausstellung, die sowohl historische Migrationsbewegungen in den Blick nimmt, als auch die Ursachen, die die Flüchtlinge und Einwanderer bewogen haben, ihr Land zu verlassen. Schließlich dokumentiert die Ausstellung, auf welchen Routen sie ihre Länder verlassen haben und wie sie in ihrer neuen Heimat empfangen wurden. Dabei kommen die Flüchtlinge und Einwanderer selbst zu Wort. Ländersteckbriefe informieren über Hintergründe.

Das Projekt wurde durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes Altenburger Land gefördert.

Über 11000 Fotos . . .

Über 30 Lernkurse . . .

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