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Unsere Klassenfahrt nach Mühlhausen

Wir, die Klassen 6.1 und 6.2, warteten am Morgen des 11.09.2017 ungeduldig auf den Bus, der uns nach Mühlhausen in die Jugendherberge „AntoniQ“ bringen sollte. Selbst Frau Haslauer, Herr Pulzer, Frau Heinz und Herr Viertel, die uns begleiteten, waren gespannt auf das „AntoniQ“. Als der Bus kam, gab es viel Gedrängel, weil jeder der Erste sein wollte. Nach einer Stunde Fahrt machten wir eine Pause bei McDonalds. Die Begeisterung war groß. Nach 2  Stunden Fahrt sahen wir dann das Eingangstor und die Stadtmauer von Mühlhausen. Gleich hinter dieser befand sich das „AntoniQ“ mit einem riesigen Grundstück. Es gab auch eine kleine Kirche, wo Knut, der Besitzer des Anwesens, die Schmöllner begrüßte. Er erklärte, was wir dürfen und was nicht. Wir erfuhren auch, dass das AntoniQ früher ein Hospital war, sogar das älteste  in Deutschland. Knut machte immer Späße und war sehr witzig. Nach der Einweisung bezogen wir unsere Zimmer, die Klasse 6.1 wohnte im Haus Knorr, die Schüler der 6.2 im Haus Moritz.

Nach einem schmackhaften Mittagessen spielten wir das KAOS-Spiel. Wir mussten verschiedene Nummern im Objekt suchen und uns damit verbundene Begriffe aufschreiben. Das war jedoch nicht immer leicht, da das Gelände sehr groß war und wir zudem Aufgaben erledigen sollten. Durch das Spiel fanden wir gleich mit heraus, dass es Pferde, eine große Wiese, ein Trampolin und ein Lagerfeuerplatz gab. Diesen Platz nutzten wir am Abend aus und machten einen lustigen Lagerfeuerabend.

Am Dienstagvormittag fuhren wir mit dem alten AntoniQ-Bus, der natürlich von Knut gesteuert wurde, zu einem stillgelegten, alten Eisenbahntunnel, den wir  bei Finsternis mit Hilfe eines Seils, an dem wir uns festhalten durften, durchwanderten. Auch der Marsch bis zum Tunnel war mit kleinen Aufgaben verbunden und teilweise sehr abenteuerlich. Alles war sehr abenteuerlich. In die Thüringen-Therme gingen wir am Nachmittag. Dort konnte man im Außenbereich, einem Spaßbecken, in Whirlpools und in einem Schwimmbecken baden und schwimmen. Auch eine Tunnelrutsche stand uns zur Verfügung. Das Schwimmbecken war cool, denn es konnte Wasser weg- und hinzugepumpt werden. Wenn weniger Wasser im Becken war, begann die fünfminütige Welle. Am Abend machten wir eine Nachtwanderung. Das Abendbrot für Mittwoch bereiteten wir schon am Vormittag vor, da es eine Selbstmachmahlzeit wurde. Die Auswahl war nicht sehr groß: Brot, Butter, Apfelmus und Roster. Jedoch schmeckte alles sehr gut. An diesem Tag erlebten wir einen Kirchenbesuch der besonderen Art. Der Weg führte unters Dach der Kirche Divi Blasii, wo es eine 5 Tonnen schwere Glocke zu sehen gab, deren Klöppel wir zum Schwingen bringen sollten. Das gelang nur wenigen. Außerdem wurden wir von dort oben mit einer herrlichen Aussicht über Mühlhausen belohnt. Danach hatten wir Freizeit und durften ein bisschen über den Markt  bummeln. Am Abend brachte uns Knut auf sehr unterhaltsame Weise  die Ständeordnung des Mittelalters nahe.

Am Donnerstag stand die Heimreise auf dem Programm. Es war so schön, dass wir gerne noch geblieben wären. Abgesehen vom Wetter waren wir rundum zufrieden und können die Fahrt nur weiterempfehlen.

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