Am Freitag, dem 17.09. nutzten erfreulicherweise sehr viele Schüler der 10.-12. Klassen (114 Wahlberechtigte) am Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln erneut die Möglichkeit, an der Juniorwahl teilzunehmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 83 % und diese Zahl widerspricht doch dem häufigen Vorurteil, dass sich Jugendliche nicht für politische Fragen und Entscheidungen interessieren. Dabei gilt es zu erwähnen, dass die Schüler nicht während der Unterrichtszeit, sondern nur in den Pausen sowie vor und nach ihrem Unterricht und natürlich freiwillig an die Wahlurne gehen konnten. Verschiedene Klassensprecher überwachten dabei neben uns Lehrkräften sowohl den richtigen Ablauf als auch das korrekte Auszählen der Stimmen ab 14 Uhr. Bei diesem landesweiten Schulprojekt zur politischen Bildung geht es darum, dass die zukünftigen jungen Wähler den Ablauf einer solchen Wahl kennenlernen können. Da wir es als Bildungseinrichtung im Rahmen der Demokratieerziehung als eine zentrale Aufgabe erachten, bei Jugendlichen politisches Interesse zu wecken bzw. zu fördern, hatten wir uns auch in diesem Jahr wieder entschlossen, an dieser Juniorwahl teilzunehmen. Im Rahmen des Sozialkunde- oder Geschichtsunterrichtes haben sich die Jugendlichen mit der Problematik Bundestagswahl vorab auseinandergesetzt. Leider konnte aufgrund der Corona-Pandemie keine informierende Wahlveranstaltung mit Vertretern der Parteien durchgeführt werden, so wie wir das die letzten Male organisiert hatten. Gerade deshalb sind wir über die rege Beteiligung der Jugendlichen sehr erfreut.

Als positiv erachteten wir auch die Tatsache, dass das Ergebnis unserer Schule erst nach dem Ablauf der eigentlichen Bundestagswahl am 26.09. in unserer Schule veröffentlicht werden durfte, um nicht den Vorwurf der Einflussnahme zu bekommen.

Das Ergebnis sieht an unserem Gymnasium auch etwas anders aus, als bei der vom Kreisjugendring durchgeführten U18 – Wahl, wofür es sicherlich unterschiedliche Erklärungen gibt. Die genauen Zahlen hängen für die Schüler öffentlich im Schulgebäude aus.

Unser Fazit lautet: Die Beteiligung an diesem Projekt hat sich auf jeden Fall gelohnt!

 

Ute Itzerott (Sozialkundelehrerin)

Nadine Pohlers (Schulsozialarbeiterin)

Susann Vogeler (Beratungs- und Geschichtslehrerin)

 

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